René Gaens, Fotograf aus Dresden

Was willst du, wer bist du, was kannst du?

Mach es kurz! Sag’s mit einfachen Worten!

Als Fotograf mit den eigenen Bilder bis in die Vogue, GQ oder Elle – das wärs!

So oder so ähnlich hätte ich das vor knapp 20 Jahren gesagt. Damals als 30-jähriger Spinner mit Visionen.
Davon getrieben habe ich das dann wohl auch geschafft.
Gott war das aufregend, meine erste Veröffentlichung in den fetten Magazinen oder ganz groß als City-Light …

Von wo?

Nein, nicht aus den Mainstream-Metropolen. Aus der beschaulichen Kleinstadt Neustadt bei Dresden. Am Rande der schönen Sächsischen Schweiz.
Aus der schnörgellosen 70-er Jahre Fabrik – heute Fotostudio, früher Brauchwasserstation. Mitten im Kreativgrün.

Als studierter Fotograf oder was?

Und nein, auch nicht als gelernter Fotograf mit dem Segen eines Masterstudienganges. Eher so als Schlosser, der sich einige Jahre mit Schallplatten und Kopfhörern seine Miete verdient hat. Also der, der mit dreißig Jahren, als völliger Quereinsteiger, zur Fotografie gekommen ist.

Damals konnte ich kaum eine Kamera halten. Geschweige denn, mit Kunstlicht umgehen.
Aber ich wollte es unbedingt. Also Fotograf sein. Am liebsten Werbefotograf mit eigenem Fotostudio. Mit irrer Begeisterung für die fetten Objektive, die großen Kameras und Licht. So viel Licht, um das Studio noch Lichtjahre entfernt, als leuchtenden Fixpunkt bei Dresden, zu markieren.

Deswegen musste ich auch …
Also „Fotograf“ lernen!
24/7!

Und heute?

Ich meine, heute sitzen die Skills.
Im eigenen Studio mit Kunstlicht, beim Portrait oder der Outdoor-Produktion im Tageslicht.
Also für Volkswagen in Dresden, für Hilton in den Alpen, für die Swatch Group in der Schweiz, für die Sächsische Staatskapelle in China, für La Folia im Libanon oder um einen Hymer outdoor zu fotografieren – in Spaniens Halbwüste Bardenas Reales

Was mir heute, neben den Magazinen aus Satz eins,  nicht mehr ganz so wichtig ist – die oben beschriebene, fette Technik und das mega Studioset, welches eigene Fluchtwege braucht …

So ist es mir viel wichtiger, zu fotografieren, was mich rockt. Bestimmt immer noch mit feinster Technik, wohl aber nicht mit zig Lampen, um die Sache auch richtig dick aussehen zu lassen. Mehr mit der Erfahrung aus knapp zwanzig Jahren Fotografie. Und mit Gelassenheit.
Eigentlich völlig egal, wo die Bilder dann veröffentlicht werden. Packen muss es mich.
Ja, Zeiten ändern sich … 😉

Was denn nun?

People-Photography und Storytelling mit dem eindeutigen Hang zu Outdoor Content. Das ist, was mich heute treibt.
So bestimmen Portraits von Schauspielern, Musikern, Autoren, Reportagen in der Industrie, aber eben auch immer mehr Outdoor-Produktionen meinen Alltag als Fotograf.

Im Studio oder eben drauzzen (mein Projekt als Fotograf).
Hotels und Pensionen waren gestern. Seit knapp 10 Jahren steht mein mobiles Bett im 4×4-Wohnmobil.
Stressfreie Anreise am Vorabend, heißer Kaffee und beheizte Maske für den Job, Bildbearbeitung vor Ort, kein Stress mit Hotel-Bookings, die sprudelnde Dusche nach dem Shooting, meine Sache! Mein persönliches Vanlife, seit Jahren. Flexibel und easy in Sachen Kalkulation.

DOiT – einfach machen, statt quatschen. Das ist geblieben.

Salut! René, der sich auf das „machen“ mit euch freut.

Die wichtigste Sache der Welt?

Keine Kunden – keine Jobs. Ihr macht mich stolz!
Riesen Dank an jeden einzelnen, genannt oder nicht genannt.

  • Swatch Group (Produktaufnahmen, Reportagen)
  • VW – Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen (Kalender > Red Dot Design Award, Poolshoots, Reportagen mit Udo Lindenberg, Jan Delay …)
  • Ostsächsische Sparkasse Dresden (Kampagnen, Peoplephotography – über 900 Mitarbeiter im Portrait)
  • Glashütte Original (Imagekampagnen, Produktaufnahmen, Reportagen, Poolshoots)
  • Lange & Söhne (People- und Reportagephotography in der Produktion)
  • Mühle-Glashütte GmbH nautische Instrumente und Feinmechanik (Reportage)
  • Meissen Couture (Produktaufnahmen)
  • Tutima (Produktaufnahmen)
  • Enso, Energie Sachsen Ost (Peoplephotography)
  • VEM Croup Dresden (Industriefotografie)
  • Ressourcenmangel (Reportagen, Kampagnen, Peoplephotography)
  • Schech.net (Peoplephotography, Reportagen)
  • Gingco (Peoplephotography, Reportagen)
  • SAB – Sächsische Aufbaubank (Reportage)
  • Heimrich & Hannot (Peoplephotography)
  • Sächsische Schweiz (Landscape-/Peoplephotography)
  • Hilton Dresden (Reportage und People)
  • Hilton München Airport (People)
  • Elbresidenz Bad Schandau (Imagephotography)
  • IKK Classic (Kalender und Peoplephotography)
  • Max Planck (Portraits)
  • EADS EFW Elbe Flugzeugwerke (Peoplephotography)
  • Fraunhofer Institut (Peoplephotography)
  • CDU (Peoplephotography)
  • Moritzburg Festival / Jan Vogler (Reportage, Peoplephotography)
  • Bürgschaftsbank (Portraits)
  • Frauenkirche Dresden (Reportage, Portraits)
  • Tropical Islands (Kalender, Portraits)
  • Sächsische Staatskapelle Dresden (Reportagefotografie)
  • Deutsches Uhrenmuseum Glashütte (Produktaufnahmen)
  • Union Uhrenfabrik GmbH Glashütte / Sa. (Reportagefotografie)
  • Feralpi Stahlwerk (Reportage)
  • La Folia Barockorchester, Robin Peter Müller (Reportage, Portraits)
  • Felix Räuber (Musiker, Berlin, Reportage, Portraits)
  • Simon Licht (Schauspieler, Berlin, Portraits)
  • Katrin Jaehne (Schauspielerin, Berlin, Portraits)
  • Max Ortner (Schauspieler, Wien, Portraits)
  • Hesh (Singer, Songwriter, Autor, Portraits, Dresden)
  • Julia Klawonn (Schauspielerin, Dresden, Portrait)
  • Fran Dango (Musikerin, Dresden)
  • Manual Krstanovic (Schauspieler, Dresden, Portrait)
Making of – Shooting Maserati Gran Turismo
Making of – Shooting Maserati Gran Turismo
Maserati Gran Turismo auf dem Rollfeld
Maserati Gran Turismo auf dem Rollfeld